Die Nachsuche
Die Nachsuche

Willkommen auf den Seiten des bestätigten Nachsuchengespannes

"Der Busch"

Wir alle leben in der einen Welt, in der einen Natur, die hierzulande seit über einem Jahrtausend tiefgreifend vom Menschen verändert und geformt wurde. So haben wir auch die Welt unserer Mitgeschöpfe umgestaltet, auch wenn wir längst nicht alle Mechanismen dieser Schöpfung verstehen, haben wir dadurch eine Verantwortung übernommen.

Die Nachsuchenarbeit will einen kleinen Teil dieser Verantwortung wahrnehmen.

Grundsätze der Nachsuche

  1. Verschwiegenheit: Über die Nachsuche werden nur die Pächter und der Schütze informiert. Andere Jäger erhalten keine Informationen über die Nachsuche.              
  2. Geeignete und wildscharfe Schweißhunde: die Hunde müssen durch Prüfungen ihre Eignung nachweisen und verfügen über eine vernünftige Wildschärfe. Die Hunde werden ständig in der Routine und auf einem hohen Leistungsstand gehalten.
  3. Professionelles Arbeiten mit dem Ziel das kranke Wild zu finden: eine professionelle Ausrüstung für Hund und Rüdemann mit GPS Ortung, Schutz- und Warnkleidung, Funkverbindung und geeigneter Bewaffnung sollen dem Erfolg dienen.

§ 28 NJagdG Schweißhundführung

Wer von der Jagdbehörde als Führerin oder Führer eines bestimmten Schweißhundes bestätigt ist, darf mit diesem krankgeschossenes oder schwerkrankes Schalenwild, das den Jagdbezirk wechselt, nachsuchen. Ihr oder ihm muss hierzu ein Auftrag von einer Person erteilt worden sein, die in einem Jagdbezirk zur Jagd befugt ist, in dem das Wild krankgeschossen oder das schwerkranke Wild bemerkt worden ist. Die Führerin oder der Führer des Schweißhundes darf bei der Nachsuche Schußwaffen führen und das nachgesuchte Wild erlegen....

Nachsuchen und Kontrollen von ungeklärten Situationen sind nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern vielmehr eine Ehrensache für jeden, der mit Wild in freier Natur zu tun hat. Die Nachsuche soll Tierleid verhindern oder wenigstens verkürzen.

Aber nicht jeder Jäger oder Revierinhaber kann einen Hund führen, mit dem er eine anspruchsvolle und tierschutzgerechte Nachsuche sicher angehen kann. Schweißhunde müssen mit anspruchsvoller Arbeit intensiv ausgelastet werden und ständig in der Routine sein.

Darum nehmen wir die Arbeit mit dem Schweißhund sehr ernst und streben ständig einen hohen Leistungsstand an.

 

Wenn der große Aufwand für ein einzelnes Individuum mitunter übertreiben scheint - Mitgefühl folgt keiner Logik. Jagd und Mitgefühl gegenüber unseren Mitgeschöpfen schließen sich nicht aus, auch wenn dies für einen "Nichtjäger" vielleicht unverständlich ist.

Was suchen wir?

Praktisch alle Wildarten.

Mit der Nachsuchenarbeit ist es wie mit der freiwilligen Feuerwehr, kommt der Ruf, läuft der eingeübte "Alarmplan" an. Nicht viel diskutieren - retten.

Warum kostet die Suche nichts?

Auch das ist wie bei der Feuerwehr: der Betroffene könnte aus finanziellen Erwägungen zögern oder eigene halbherzige "Löschversuche" unternehmen und so vielleicht mehr Schaden anrichten und das Problem noch vergrößern. Wenn Sie eine kleine Spende geben wollen, werden wir diese gewissenhaft verwenden.

 

Wir sind als Schweißhundegespann durch die Jagdbehörde in Wolfsburg (Niedersachsen) bestätigt.

Die Brandlbracke "Sir Lancelot du Lac":

Die Brandlbracke "Doktor Zhivago":

Die Bracke "Hannibal" der Eroberer:

Ruf   0177 4316091

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